"Wir" – das sind die Fachstelle Demokratie und gesellschaftliches Miteinander der ELKB, die Evangelische Jugend Bayern EJB, der Campus Kommunikation und die Evangelische Erwachsenenbildung Bayern (EEB Bayern).
Wir freuen uns über starke Partnerschaften, denn nur gemeinsam werden wir Menschen in allen Ecken Bayerns erreichen können. Hier finden Sie in Kürze Informationen zu unseren Partnerorganisationen und deren Demokratiekampagnen.
Wenn Sie Interesse haben, selbst Partner zu werden, wenden Sie sich sehr gerne an die Fachstelle Demokratie und gesellschaftliches Miteinander ELKB.
Martin Becher, Diplom-Pädagoge und Diplom-Politologe, leitet die Fachstelle Demokratie und gesellschaftliches Miteinander der ELKB. Der Initiator des „Runden Tischs Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und Rechtsextremismus“. publizierte vielfach zur Praxis der Erwachsenenbildung.
Viele Jahre lang war Martin Becher in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung und der Gedenkstättenarbeit tätig, so als Geschäftsführer des „Bayerischen Bündnis für Toleranz“ und Leiter der Projektstelle gegen Rechtsextremismus am Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad.
kommunalwahl@elkb.de
Martin Becher – 01575 5947405
Katrin Richthofer – 089-5595-565
Unsere Kooperationspartner:
Wir Streitförderer beschäftigen uns seit vielen Jahren mit unserer Demokratie. Immer wieder suchen wir nach Antworten auf die Frage, wie Vielfalt und Zusammenhalt ausbalanciert werden können. Eine Antwort: Dafür braucht es den Mut für offene Auseinandersetzungen, es braucht den Mut zum Streiten. Als Projekt des Wertebündnis Bayern wirken ganz unterschiedliche und konstruktiv streitbare Bündnispartner mit. Die Projektleitung hat das Netzwerk Politische Bildung Bayern. Unter dem Motto "STREIT/GEIST – Wieder gut streiten lernen!" öffnen wir an den 45 Abenden vor der Kommunalwahl in Bayern zwischen 19:00 und 19:45 Uhr einen kostenlosen ZOOM-Trainingsraum für alle, um unseren STREIT/GEIST zu trainieren. In diesen 45 Minuten bekommen Sie Skills an die Hand, mit denen Sie mit Wertschätzung und Offenheit konstruktiv streiten lernen können. Die einzelnen Termine bauen nicht aufeinander auf. Sie sind willkommen, wann immer Sie Zeit haben! Den Link zur abendlichen Veranstaltung finden Sie täglich auf der Homepage www.streitfoerderer.de.
Die Domberg-Akademie der Erzdiözese München und Freising bietet unterschiedlichen Zielgruppen ein qualitativ hochwertiges Bildungsprogramm in den Bereichen Demokratie & Ethik, Religion & Kirche, Umwelt & Nachhaltigkeit, Kultur & Kreativität, Persönlichkeit & Pädagogik, Werkstatt Zukunft. Mit dem dort angesiedelten Standort Süd des Kompetenzzentrums für Demokratie und Menschenwürde der katholischen Kirche Bayern versucht sie entschieden rechtsextremen, rassistischen und menschenverachtenden Tendenzen entgegenzutreten sowie Menschen und Einrichtungen in dieser Auseinandersetzung zu stärken.
Wir, die Evangelische Landjugend, sind ein starkes Netzwerk aus engagierten Jugendlichen in 180 Ortsgruppen. Wir haben in unserem Jugendverband viele Ideen, große Ziele und richtig viel Herzblut. Was uns ausmacht: Gemeinschaft, Spaß, Nachhaltigkeit, Demokratie, Freundschaft, gelebter Glaube – und noch viel mehr. Das sind keine leeren Worte. Das ist unser Alltag in der Landjugend. Das leben wir – zusammen, engagiert und mit Blick nach vorne. Wir machen uns für Demokratie stark und sind davon überzeugt: In einem guten Miteinander entstehen großartige Dinge. Alle haben ein Recht auf Mitbestimmung.
Das Münchner Bildungswerk ist nicht nur Deutschlands größte Einrichtung der katholischen Erwachsenenbildung, es ist ein Netzwerk aus Menschen, die Bildung als gemeinschaftliches, werteorientiertes und lebensbegleitendes Projekt verstehen. Seit über 50 Jahren setzen wir uns dafür ein, Teilhabe zu ermöglichen, Orientierung zu geben und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu stärken. Neben zahllosen kulturellen, religiösen und integrierenden Veranstaltungen bietet das Münchner Bildungswerk auch kostenfreie Veranstaltungen im Bereich BNE und Demokratiebildung an.
Die Stiftung Weiterdenken hat den Zweck, in Kooperation protestantischer und gesellschaftlicher Kräfte frühzeitig Zukunftsaufgaben im Zusammenspiel von Stadtgesellschaft und Kirche zu definieren und innovative Lösungen zu entwickeln. Sie soll langfristige Perspektiven erarbeiten und ihre Umsetzung befördern. Sie orientiert sich dabei an den aufeinander zu beziehenden Grundwerten von Religion und Aufklärung, Freiheit und Verantwortung. Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass in München eine weltoffene Kirche und eine freie und solidarische Stadtgesellschaft zum Wohle aller dauerhaft zusammenarbeiten, die Verbindung von Religion und Aufklärung als europäische Errungenschaft gestärkt wird und Bildungsprojekte in diesem Sinn für alle Münchner Bürgerinnen und Bürger angestoßen werden.
Das Bündnis für Toleranz ist Bayerns größter Zusammenschluss aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie Religionsgemeinschaften, um unsere Demokratie und die Achtung der Menschenwürde zu stärken und Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus zu bekämpfen. Das Bündnis versteht sich in erster Linie als Vernetzungsplattform, das seine Partner in ihrem Engagement für die genannten Ziele des Bündnisses stärkt und Synergien erzeugt.

Als Verein für Toleranz und gegen Rassismus engagiert sich München ist bunt mit viel beachteten Aktionen für ein gelingendes Miteinander und eine bunte Stadtgesellschaft. Für sein großes Engagement wurde der Verein schon mehrfach ausgezeichnet. So ist er Preisträger der Münchner Lichtblicke 2013, des AOK Medienpreis 2016, des Münchner Bürgerpreis 2019 und des Preises Aktiv für Demokratie und Toleranz 2020.
Wir sind Kirche ist eine katholische Reformbewegung für Menschenrechte in Kirche und Gesellschaft. Die Bewegung geht auf das Kirchenvolks-Begehren zurück, das vom 3. bis 25. Juni 1995 stattfand. Die Forderungen des Kirchenvolks-Begehrens wurden unverändert sowohl von der Initiative Kirche von unten wie von der Zeitschrift Publik- Forum übernommen.
Die Diakonie Bayern steht für gelebte Demokratie, soziale Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als zweitgrößter Wohlfahrtsverband im Freistaat bringt sie die Perspektiven von Menschen ein, die sonst oft zu wenig Gehör finden: Menschen in prekären Lebenslagen, Familien, Senior:innen, Geflüchtete, Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen. Mit ihren Einrichtungen, Diensten und Angeboten ist sie tief in den Kommunen verankert. Sie kennt die sozialen Herausforderungen vor Ort und arbeitet täglich daran, Teilhabe, Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu fördern.
Im Vorfeld der Kommunalwahlen am 8. März 2026 bringt sie sich aktiv in den demokratischen Diskurs ein. Auf zehn Themenseiten sind zentrale sozialpolitische Fragestellungen aus diakonischer Perspektive aufbereitet – von sozialer Daseinsvorsorge über Integration und Pflege bis hin zu bezahlbarem Wohnen und armutsfester Teilhabe. Damit schafft sie eine fundierte Grundlage für Dialog, Information und politische Meinungsbildung auf kommunaler Ebene.
Die Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus (LKS) ist erste Anlaufstelle für Informationen über Rechtsextremismus und entsprechende Beratungs- und Bildungsangebote im Freistaat. Die LKS berät zum Beispiel Bündnisse, Bildungseinrichtungen, Familien, Einzelpersonen, Vereine, Verbände, Kirchen, Kommunen und Unternehmen. Die Landeskoordinierungsstelle vernetzt engagierte Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft und unterstützt sie dabei, Handlungsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Außerdem koordiniert die LKS das Beratungsnetzwerk Bayern gegen Rechtsextremismus – bestehend aus der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus, der Familien-, Umfeld- und Elternberatung zu Rechtsextremismus (F.U.E.R.) sowie B.U.D., der Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Bayern.
In der Evangelischen Schulstiftung gestalten 149 evangelische Schulen und Internate in Bayern ihre Zusammenarbeit. Das gemeinsame Anliegen ist es, mit Schüler*innen, Studierenden, Eltern und Lehrkräften das Gute zu entfalten. Evangelische Schulen unterstützen (junge) Menschen auf ihrem Lebensweg, so dass sie ihre vielfältigen Gaben entfalten, ihre Zukunft voll Zuversicht und Selbstvertrauen gestalten und ihre Freiheit verantwortungsbewusst leben - auf der Grundlage evangelischer Werte.
Evangelische Schulen legen Wert auf demokratische Strukturen und setzen sich für Demokratiebildung ein. Sie sind in ihren kirchlichen und kommunalen Gemeinden fest verwurzelt.
Zur Kommunalwahl 2026 engagieren wir uns mit der Aktion Politik macht Schule und laden Kommunalpolitiker*innen ein, an unseren Schulen eine Unterrichtsstunde zu gestalten und mit den Schüler*innen ins Gespräch zu kommen.
Maria 2.0 ist eine freie Initiative von Frauen in der katholischen Kirche in Deutschland. Sie entstand im einem Lesekreis in Münster als Reaktion auf die Missstände in der katholischen Kirche, insbesondere die schleppende Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch. Die erste bundesweit koordinierte Aktion wurde im Februar 2021 durchgeführt: Der Thesenanschlag. Die sieben Thesen fassen die Visionen von Maria 2.0 zusammen. Sie wurden auf Plakate gedruckt und an mehr als 1000 Dom- und Kirchentüren im ganzen Bundesgebiet angebracht.
Die Initiative Münchner Kreis der Pastoraltätigen im Erzbistum München-Freising tritt ein für Gleichberechtigung und demokratische Strukturen in der katholischen Kirche. Gleichzeitig möchten wir ein starkes Zeichen setzen und unterstützen gegen jegliche Diskriminierung von Menschen, gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und andere Arten der Ausgrenzung. Der Schutz unserer Demokratie ist uns im Kleinen wie im Großen ein wichtiges Anliegen und verdient alle Positionierung und Einsatz dafür.
Sonntags ist das größte evangelische Online-Magazin Deutschlands. Unsere Redaktion tritt ein für eine gerechte, freie und friedliche Gesellschaft. Deshalb sind unsere Nachrichten zu Religion, Kirche, Gesellschaft, Kultur, Soziales oder Umwelt frei verfügbar im Netz. Sonntags ist Medienpartner der Kampagne.
Bayern-evangelisch.de ist die zentrale Webseite der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Hier finden Sie Informationen zur Organisation, Service zu Fragen rund um Hochzeit, Taufe oder Konfirmation oder können Ihre Gemeinde suchen.
offen. diskursiv. wissenschaftlich. Die Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN) bietet auf Bachelor- und Masterniveau wissenschaftlich fundierte, praxisorientierte Studiengänge in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit, Pflege, Erziehung, Bildung, Management sowie kirchlich-diakonische Studiengänge. Sie qualifiziert durch anwendungsorientierte, wissenschaftliche Lehre und Forschung sowie durch akademische Fort- und Weiterbildungsangebote. An der EVHN qualifizieren sich Menschen für dialogfähiges, sinnstiftendes und kreatives berufliches Handeln am Puls der Zeit. Die EVHN ist ein Ort der Begegnung von Kulturen und Religionen, des offenen Diskurses und kritischer Selbstreflexion. Studierende aller Glaubensrichtungen und Weltanschauungen sind willkommen.
Die Beratungsagentur itslive unterstützt Unternehmen, Organisationen und Persönlichkeiten dabei, klare Botschaften wirkungsvoll zu platzieren und gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wir entwickeln u. a. zielgerichtete Kampagnen, die wirkungsorientiert Geschichten erzählen, Debatten anstoßen und Beteiligung fördern. Unsere Arbeit kombiniert strategische Kommunikationsplanung mit professioneller Markenführung, um Positionen zu schärfen, Identitäten zu stärken und Präsenz in relevanten Zielgruppen aufzubauen. Dabei legen wir Wert auf Verständlichkeit, Relevanz und kreative Lösungen, die Orientierung schaffen und Wirkung entfalten.
Diakoneo ist mit rund 10.000 Mitarbeitenden eines der größten Gesundheits- und Sozialunternehmen in Deutschland. Wir sind offen für kulturelle und religiöse Vielfalt und setzen uns für eine friedliche und inklusive Zukunft ein, in der Menschlichkeit und Respekt unsere Gesellschaft prägen. Als international vernetztes diakonisches Unternehmen in Süddeutschland begleitet Diakoneo Menschen, die in ihren Lebenssituationen verlässliche Unterstützung suchen. In mehr als 200 Einrichtungen bieten wir umfassende Leistungen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pflege, Wohnen, Assistenz, Arbeit und Spiritualität – weil wir das Leben lieben.
Die Rummelsberger Brüderschaft ist mehr als eine traditionelle Gemeinschaft – sie ist eine lebendige Bewegung von Menschen, die Mitgefühl und Nächstenliebe aktiv leben. Seit 1890 verbinden wir uns mit dem Ziel, Gutes zu bewirken und füreinander einzustehen. Unsere rund 1.700 Mitglieder setzen sich täglich dafür ein, eine Kultur der Achtsamkeit und des respektvollen Miteinanders zu gestalten. Ob in sozialen Einrichtungen, Gemeinden oder anderen Arbeitsfeldern – wir verstehen uns als Gemeinschaft, die Menschen Halt und Hoffnung gibt. Wir treten ein für Demokratie, Vielfalt und die Würde jedes Menschen. Unsere Wurzeln reichen tief, unser Blick ist nach vorn gerichtet: Gemeinsam schaffen wir Räume der Begegnung und der praktischen Hilfe.
Die Rummelsberger Diakoninnengemeinschaft ist eine geistliche Dienstgemeinschaft von rund 320 Frauen, die ihren christlichen Glauben und ihr soziales Engagement im diakonischen Dienst teilen. Die Gemeinschaft gibt ihnen in ihrem jeweiligen Dienst und in ihrem persönlichen Leben Stärkung und Begleitung, ist ihnen geistliche Heimat.
Die KEB (Katholische Erwachsenenbildung) MittenInFranken e. V. ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung mit Sitz in Nürnberg. Wir organisieren und begleiten vielfältige Bildungsangebote in den Regionen Nürnberg, Nürnberger Land, Erlangen, Fürth, Ansbach und Neustadt/Aisch. Unsere Veranstaltungen greifen aktuelle gesellschaftliche, kulturelle, religiöse und sozial-politische Themen auf und richten sich an alle interessierten Menschen.
Das Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ) ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der von der ehrenamtlichen Arbeit der aktiven Vereinsmitglieder getragen wird. In Nürnberg und von Nürnberg ausgehend setzt sich das NMRZ seit 1989 auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene mit Nachdruck für die Menschenrechte ein, unter anderem in Form von Stellungnahmen, Workshops, Kampagnen, Veranstaltungen und direkten Gesprächen. Für die Kommunalwahl verantwortet das NMRZ den Lokal-O-Mat Nürnberg 2026 für eine sozial-gerechte und menschenrechtskonforme Stadtpolitik in Nürnberg.

Die Gemeindeinitiative.org ist eine auf der Basis unserer demokratischen Grundordnung agierende kirchliche Reformgruppierung in der Erzdiözese München-Freising, die sich für eine Erneuerung der katholischen Kirche einsetzt. Dazu gehören wesentlich: Gleichberechtigung für alle Geschlechter, Beteiligung und Mitentscheidung aller Kirchenbürger:innen, Einsatz für Gerechtigkeit für Opfer von sexualisierter Gewalt in der Kirche und Gesellschaft, Bereitschaft, Kirche neu zu denken ohne Denkblockaden und gute nationale und internationale Vernetzung mit anderen Reformgruppen. Kirchliche Transformation in die Zukunft ist aktiv mitzugestalten, da Menschen auch heute glaubwürdige Orientierung an der Botschaft Jesu, eine entsprechende Ethik, caritatives Handeln und verlässliche Beziehungen suchen, was unsere gesamte Gesellschaft wesentlich stabilisiert. Deswegen engagieren wir uns auch für den Erhalt der Demokratie.
Das Kompetenzzentrum Demokratie und Menschenwürde wurde 2018 von der Freisinger Bischofskonferenz initiiert mit den Projektstandorten Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und Domberg-Akademie Freising. Das Erstarken demokratiefeindlicher und extrem rechter Bewegungen erfordert, dass sich zivilgesellschaftliche und kirchliche Akteure:innen aktiv vor Ort für Demokratie und Menschenwürde einsetzen. Mit dem Kompetenzzentrum stellen sich die bayerischen Bistümer dieser Verantwortung, ebenso wie viele überzeugte Christen:innen durch ihr politisches und gesellschaftliches Engagement in den verschiedensten Netzwerken und Kooperationen. Das Kompetenzzentrum versteht sich als Bindeglied katholischer Institutionen und Strukturen in Bayern. Demokratie- und menschenfeindlichen Tendenzen tritt es durch Bildungs-, Beratungs- und Vernetzungsarbeit entschieden entgegen und stärkt Menschen und Einrichtungen in dieser Auseinandersetzung.
Als Zentrum für internationale Partnerschaften der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern engagiert sich Mission EineWelt gemeinsam mit seinen Partnerkirchen in aller Welt für ein friedliches, gerechtes, tolerantes und nachhaltiges Miteinander und für eine Welt, in der alle in Würde leben können. Demokratie ist für die Umsetzung dieser Ziele eine wichtige Basis.
Materialien Mission EineWelt
1.) Bits and pieces: Bausteine für die Bildungsarbeit zu den Themen Erlösung/Freiheit und Antirassismus (Download HIER)
Diese Bausteine für Schule und Gemeinde bieten eine Sammlung von methodischen Übungen und Aktivitäten, um u.a. das Thema (Anti-)Rassismus interaktiv mit Gruppen zu bearbeiten. Sie enthält Übungen wie den „Privilegiencheck“, Diskussionsrunden, Übungen zu Othering (Ausgrenzungsmechanismen) und Reflexionen über alltägliche Diskriminierungserfahrungen. Ziel ist es, dass Teilnehmende strukturelle Ungleichheiten erkennen, Perspektivwechsel vollziehen und über Handlungsoptionen gegen Rassismus nachdenken. Das Material regt dazu an, verschiedene Lebenswirklichkeiten wahrnehmen und die Bedeutung gleicher Rechte für alle begreifen – zentrale Voraussetzungen für demokratische Teilhabe. Durch Austausch und Reflexion wird die Fähigkeit gestärkt, an gesellschaftlichen Prozessen mitzuwirken, Vorurteile zu hinterfragen und diskriminierende Strukturen zu erkennen und abzubauen.
2.) Die Broschüre „Die Erlösung – Not for Sale!“ (Download HIER) ist ein theologisches und gesellschaftskritisches Themenheft, herausgegeben von Mission EineWelt. Sie verbindet die christliche Vorstellung von Erlösung mit aktuellen sozialen und politischen Herausforderungen unserer Zeit. Ausgangspunkt ist die Überlegung, wie Gesellschaften sich auf ideologische „Heilsversprechen“ einlassen – etwa in Form von Populismus, Fanatismus oder konsumorientierten Weltbildern – und welche Auswirkungen das auf das Zusammenleben hat.
Die Broschüre thematisiert auch demokratische Prinzipien, indem sie vor populistischen, vereinfachenden politischen Botschaften warnt, die den demokratischen Diskurs untergraben können. Stattdessen hebt sie hervor, dass differenzierte, respektvolle und pluralistische Auseinandersetzungen – wie sie in Parlamenten und Mehrparteiensystemen möglich sind – Grundlage für nachhaltige Entscheidungen und gemeinschaftliches Zusammenleben sind.



